Rund um den Computer – heute: Speicherkarten

3. Dezember 2013 | 14:57 | Karsten Redmann

 

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Was sind Speicherkarten?

Speicherkarten sind wiederbeschreibbare und kompakte Speichermedien für Texte, Bilder, Videos und Audiodateien. Anwendung finden sie in Mobiltelefonen, Digitalkameras, MP3-Playern, Navigationsgeräten, Spielekonsolen oder Videokameras.

Warum gibt es derart viele unterschiedliche Kartenmodelle?

Die Hersteller von Kartentypen (zum Beispiel Sony) haben in der Vergangenheit ihre elektronischen Geräte mit eigenen Karten ausgestattet. Daher gibt es etliche unterschiedliche Modelle auf dem Markt. Eine Einigung auf einen bestimmen Speichertypus hat bisher nicht stattgefunden.

Doch zeichnet sich eine Entwicklung ab: Manche Karten setzen sich eher auf dem Markt durch als andere!

Und warum kommen immer weitere Karten auf den Markt?

Der Speicherkartenmarkt expandiert. Der Grund liegt im technischen Fortschritt: Elektronische Geräte werden immer kleiner und erfordern daher auch kleinere Speichermedien.

Welche gängigen Modelle gibt es auf dem Markt?

Besonders häufig werden Flashspeicher (Compact Flash = CF), und SD-Karten (Secure Digital Card = SD) verwendet. Wobei SD-Karten nach dem Arbeitsprinzip eines Flashspeichers arbeiten.

Und worin liegen ihre Vorteile?

Der Flashspeicher (CF) kommt mit wenig Strom aus. Zudem verkraftet er Stöße und Erschütterungen recht gut. Vor allem im Bereich der Profi-Fotografie schwört man auf die sehr guten Eigenschaften neuartiger Flashspeicher.

Die SD-Karte gibt es in vielen verschiedenen Varianten. Beispiele: die gewöhnliche SD-Karte und die Weiterentwicklung MicroSDHC. Die gewöhnliche SD-Karte ist das Nachfolgermodell der Multimedia Card und ist auf dem Markt weit verbreitet. Charakteristisch ist die schnelle Datenübertragung. Als kleine Besonderheit verfügt die Karte über einen mechanischen Schreibschutz. Die MicroSDHC gehört aktuell zu den kleinsten Speichermedien auf dem Markt. Anwendung finden diese kompakten Karten überwiegend in kleinen Mobiltelefonen. Sie sind etwa 75 Prozent kleiner als gewöhnliche SD-Karten.

Was ist vom Memory Stick zu halten?

Der Memory Stick ist eine Eigenentwicklung von Sony. Seine Speicherkapazität ist im Gegensatz zu den oben genannten Modellen (CF, SD) eher dürftig. Auch ist die Karte beim Übertragen von Daten nicht gerade schnell und eignet sich deswegen weniger für Kameras mit hoher Auflösung, Videos und Computerspiele. Außerdem ist der Memory Stick weniger verbreitet als Flashspeicher und SD-Karten.

Was lässt sich allgemein zum Thema Speicherkapazität sagen?

Folgender Satz hat bezüglich der Speicherkapazität allgemeingültigen Charakter: Je besser die Bildqualität, sprich: die Auflösung, desto größer der benötigte Speicherplatz. Ein Beispiel: Auf eine 2 GB große Speicherkarte passen bis zu 1000 Bilder. Dies gilt aber nur bei einer Auflösung von 10 Megapixeln. Bei einer höheren Auflösung fasst der Speicher entsprechend weniger Bilder. Sollten Sie mit Bewegtbildern arbeiten, lohnt sich eine Highspeed-Karte.

 

>>> Eine Auswahl an gängigen Speicherkarten finden Sie hier.

 

Ein Kommentar

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  1. Kommentar von Martina:

    Endlich weiß ich Bescheid. Tausend Dank für die vielen Erklärungen und Einordnungen!

    Gruß, Martina

    5. Dezember 2013 | 17:38

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