Der Bleistift – eine Wissenschaft für sich

24. April 2014 | 15:18 | buller

Bleistifte

Eins vorweg: Eine Bleistiftmine besteht nicht aus Blei, sondern aus einem Gemisch aus Ton und Graphit. Das Mengenverhältnis zwischen Ton und Graphit bestimmt den Härtegrad einer Mine. Das heißt: Je höher der Tonanteil in der Mine, desto härter schreibt der Stift – und umgekehrt.

Der Härtegrad drückt sich in Grundstärken (B, HB/F und H) aus. Ist eine Ziffer (2 bis 9) als Merkmal auf dem Bleistift angegeben, bezeichnet die Ziffer die Stärke des Farbauftrags innerhalb der Grundstärke (2 = niedrig/9 = hoch).

 

grad_bGrundstärke B

Das Zeichenergebnis ist ein satter Farbauftrag. Diese weichen bis sehr weichen Minen eignen sich für künstlerische Zwecke, Skizzen, Studien und Entwürfe. Der Buchstabe B steht für die englische Bezeichnung „BLACK“ (=schwarz).

grad_hbGrundstärken HB und F

Diese mittleren Härtegrade eigenen sich für allgemeine Schreibarbeiten und lineares Zeichnen. Das Kürzel HB steht für die englische Bezeichnung „Hard Black“ (=tiefschwarz). Der Buchstabe F steht für den englischen Begriff „FIRM“ (=fest).

grad_hGrundstärke H

Bezeichnet sehr harte bis extrem harte Stiftminen. Anwendung finden diese Minen beim Technischen Zeichnen, Detailplänen, graphischen Darstellungen, Kartographien und Lithographien. Das H steht für das englische Wort „HARD“ (=hart).

 

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