Waschraumhygiene: Papierhandtücher für den einmaligen Gebrauch

27. März 2014 | 12:37 | Karsten Redmann

 

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Das Waschen der Hände mit Seife ist eine unverzichtbare und elementare Maßnahme im alltäglichen Kampf gegen Keime und Bakterien. Ebenso elementar ist die Einhaltung wichtiger Hygieneregeln – insbesondere nach dem Händewaschen. Im Fokus stehen hier die zum Trocknen der Hände verwendeten Papierhandtücher; sie sind das letzte Glied in der Kette und ebenfalls hygienebestimmend.

Einmalhandtücher aus Papier sind die ideale Lösung zum Schutz gegen Krankheitserreger bzw. Infektionen. Der Fachhandel hält etliche Produktvarianten bereit. Im Folgenden klären wir wichtige Fragen zum Thema Einweg-Papierhandtücher.

 

Welche Größen bzw. Maße bietet officio an?

Handtuchgrößen beginnen bei einem Minimal-Mindestmaß von 21 x 23 Zentimetern (Handtücher Ultra klein) und sind dann weiter gestaffelt bis zu einem Höchstmaß von 50 Zentimetern in der Breite und 100 Metern in der Länge (Medizinrolle). Je nach Wunsch und konkretem Einsatzgebiet sollten Sie in dieser Größenspanne Ihr bevorzugtes Produkt ausfindig machen können. Die Medizinrolle ist zum Beispiel für Ärzte und Krankenhäuser gedacht. Zum Produktfilter auf officio.de gelangen Sie hier.

 

Was versteht man unter dem Begriff Lagenanzahl?

Das ist schnell gesagt: Die Lagenanzahl gibt an, aus wie vielen einzelnen Papierlagen ein Handtuch besteht. Je mehr Lagen, desto dichter ist das Material. Vom Toilettenpapier kennen Sie sicher den Begriff der mehrfachen Papierlagen. Im Produktfilter reicht die Bandbreite vom 1-lagigen Handtuch bis zum 4-lagigen Handtuch.

 

Papierhandtücher werden meist aus entsprechenden Spendern entnommen. Was ist hierbei zu beachten?

Es ist wichtig zu beachten, dass nicht jedes Papierhandtuch in in jeden beliebigen Handtuchautomaten passt – Stichwort Kompatibilität: So passen Handtuchkassetten beispielsweise nur in entsprechende Apparaturen. Für Falthandtücher und Rollenpapiere gilt selbstverständlich das Gleiche.       

 

Viele Papierhandtücher werden gefalzt und gefaltet. Welche gängigen Falz- und Faltarten gibt es?

Sicher kennen Sie das aus eigener Erfahrung: Einem Papier-Handtuchspender entnehmen Sie ein speziell in Form gebrachtes, gefaltetes Handtuch – wobei erst der Blick auf das Faltprofil den Lagentyp deutlich macht (siehe Grafiken). Grundsätzlich unterscheidet man zwei Grundtypen: die Lagen- und die Zickzack-Faltung.

Lagenfaltung: Papierhandtücher in Lagenform werden einzeln aus einem Handtuchspender entnommen – sie weisen eine C-Falzung auf (siehe Grafik C-Falzung).

Zickzack-Faltung: Falzarten wie V/Z-Falzung und W-Falzung zeichnen sich durch eine Zickzack-Faltung aus und haben den besonderen Effekt, dass Sie bei der Entnahme am Handtuchspender, ein weiteres sauberes Papier automatisch mit herausziehen können. Eine hygienische Einzelblattentnahme ist somit dauerhaft gewährleistet.

 

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Und was meint der Begriff Interfold?

Interfold meint all diejenigen Tücher, welche, sich aus dem Handtuchspender kommend, von selbst auf ihre Gesamtlänge entfalten lassen.

 

Werden Papierhandtücher nur in einer Farbe angeboten? Oder gibt es auch eine größere Farbauswahl? 

Neben weiß und hochweiß bieten wir in unserem Sortiment auch Handtücher in Blau, Grau, Grün und Natur bzw. Naturell an. Treffen Sie im Produktfilter eine entsprechende Auswahl.

 

Gibt es nicht auch kleine Spenderboxen bzw. Handtuch-Zupfboxen?

Auch die gibt es bei officio. Die besonders weichen und reißfesten Tücher werden besonders gerne als Kosmetiktücher verwendet.

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Die praktischen Zupfboxen finden Sie hier.

 

Welche Besonderheiten oder Unterscheidungsmerkmale gibt es außerdem?

Im Produktfilter sind u.a. Handtücher ausgewiesen, die aus 100 % Altpapier (auch im nassen Zustand reissfest), also Reyclingmaterial bestehen. Auch finden sich dort Tücher aus Spezialstoffen wie AIRFLEX. Zur Erläuterung: insbesondere dieses Material entspricht den wichtigsten Verordnungen, Richtlinien und Empfehlungen.

Zum Beispiel:

> der EU-Verordnung Nr. 852/2004 für Lebensmittelhygiene
> ASI, BGN, Hygiene in Küchen (Ausgabe 8.20/04)
> Robert Koch Institut, Empfehlung der Kommission für Krankenhaushygiene, Kategorie I B

Zum Thema Besonderheiten von Papierhandtüchern wäre an dieser Stelle noch die Reißfestigkeit des Materials zu nennen – im Produktfilter werden so auch Papiere aufgelistet, welche selbst im nassen Zustand reißfest sind.

Nicht zuletzt werden Rollenhandtücher in Hydratek-Technologie angeboten. Diese zeichnen sich im Besonderen durch eine volumengebende Wellenstruktur aus. Dank dieser Technik nimmt ein Hydratek-Papier deutlich mehr Feuchtigkeit auf als herkömmliche Papiere.

 

2 Kommentare

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  1. Kommentar von Karsten Redmann:

    Habe eben noch diesen Link entdeckt: Infektionsschutz
    Wer sich für das Thema Händehygiene interessiert, sollte sich den Film einmal ansehen. Viel Spaß wünscht, officio.de

    27. März 2014 | 16:49
  2. Kommentar von Karsten Redmann:

    Zum Thema Fehlzeiten in Großraumbüros habe ich folgenden Online-Artikel gefunden. Hier der Link: http://www.spiegel.de/karriere/berufsleben/in-grossraumbueros-sind-mitarbeiter-haeufiger-krank-a-959716.html

    Viele neue Informationen wünscht, officio.de

    1. April 2014 | 15:02

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